Embodiment

Embodiment kommt aus der neueren Kognitionswissenschaft und wird zunehmend auch in der Psychologie verwendet, um die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche zu nutzen. Nicht nur drücken sich psychische Zustände im Körper aus, wie z. B. durch die Köperhaltung, Gestik und Mimik, sondern auch in umgekehrter Richtung beeinflussen Körperzustände (z. B. Haltung) das Denken und die Psyche.

Geist und Psyche sind eingebettet in den gesamten Körper und stehen in permanenter Verbindung. Die Körperlichkeit beeinflusst Einstellungen, Emotionen und Handlungen eines Menschen, oft auf implizite, unterschwellige Weise. Ohne den Körper können sie überhaupt nicht intelligent arbeiten. Damit gewinnt die Körperarbeit einen weit wichtigeren Stellenwert als bisher.